Newsletter, anyone?

Wer es bislang noch nicht wusste: wir haben einen kleinen, aber feinen Mailverteiler, auf dem u.a. auch unsere monatlichen Newsletter versendet werden. Mit etwas Verspätung und etwas gekürzt gibt es den ab diesem Monat auch hier im Blog. Hier also der März-Newsletter. Wer künftig den Newsletter schon früher lesen will, kann sich bei uns in den Verteiler eintragen lassen.

Neues aus der Politik

– Wer in den letzten Tagen auf Facebook war, hat es bereits gemerkt: Überall tauchen rote Gleichheitszeichen als Profilbilder auf. Hintergrund ist eine Kampagne der Human Rights Campaign (www.hrc.org), welche auf die Anhörungen zur Gleichstellung von Homo- und Heteroehe in den USA aufmerksam machen wollen. Mehr Infos dazu gibt es (in englischer Sprache) im Live-Blog der HRC (https://www.hrc.org/blog/entry/live-blogging-from-outside-scotus/) sowie (in deutscher Sprache) bei queer.de(http://www.queer.de/detail.php?article_id=18873)

– Wer noch ein Logo für die eigene Social-Media-Profilaufhübschung braucht, findet vielleicht hier was: https://secure.flickr.com/photos/humanrightscampaign/sets/72157633101425657/

[edit 5.4.: Aber natürlich kann man auch diese Kampagne kritisieren. Wie das geht, zeigt die SZ.]

– Im Bundestag wird das Thema der Lebenssituation queerer Jugendlicher auf die Tagesordnung gesetzt; ein entsprechender Antrag (http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/125/1712562.pdf) liegt zur Beratung in den Ausschüssen und wird hoffentlich noch vor der Sommerpause im Plenum diskutiert.

– Aus der Kategorie „Symbolpolitik“ Der Bundesrat hat mit den Stimmen der rot-rot-grünen Landesregierungen die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare beschlossen. Der mehrheitlich schwarz-gelbe Bundestag muss dem noch zustimmen – das sieht also eher schlecht aus, die ganze Nummer dürfte auch mehr Wahlkampf und Symbolpolitik sein. Eine Bundestagsdebatte im März zum gleichen Thema endete ergebnislos.

– Intersexualität: Die leider oft zu Unrecht übersehene Gruppe der intersexuellen Menschen in Deutschland war auch Thema im Bundestag: Die Linke hat einen Antrag eingebracht, welcher sich gegen frühkindliche Operationen bei Kindern mit uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen ausspricht und sich dafür stark macht, im Personenstandsrecht eine Kategorie neben männlich und weiblich einzuführen. In Nordrhein-Westfalen gibt es zum Thema Intersexualität ein neues Portal der Landesregierung, welches ihr unter http://www.nrw.intersexuelle-menschen.net/ finden könnt.

– Sachsen-Anhalt: Hier gibt es zwar keine KjG, aber dafür einen Lesben- und Schwulenpolitischen Runden Tisch (LSpRT), der einen „Gesamtgesellschaftlicher Aktionsplan für Akzeptanz von Lesben und Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intersexuellen (LSBTI) und gegen Homo- und Transphobie in Sachsen-Anhalt“ entworfen hat, den ihr unter http://www.queer.de/docs/aktionsplan.pdf finden könnt. Mal schauen, was die Landesregierung jetzt damit so anstellen wird.

Neues aus der Wissenschaft

– Im Februar-Newsletter haben wir noch die entsprechende Studie vorgestellt, jetzt gibt es von der Humboldt-Universität auch noch entsprechendes Material: Ein Flyer klärt über die Möglichkeiten zur Bekämpfung von Homo- und Transphobie auf. Den Flyer gibt es online (http://www.psychologie.hu-berlin.de/prof/org/download/fb) oder kostenlos beim psychologischen Institut der Humboldt-Universität.

– Pünktlich zum 1. April verkündet der LSVD Sachsen die Gründung des Deutschen Instituts zur Heilung von Heterosexualität (http://sachsen.lsvd.de/fileadmin/sachsen/2013/Pressemitteilung_LSVD_Sachsen_01-April-2013.pdf). Der Aprilscherz ist Teil einer Aufklärungskampagne des LSVD (Lesben- und Schwulenverband Deutschland) und anderer Akteurinnen und Akteure, welche vor den Gefahren der „Umpolungsszene“ warnt. Unter dem Begriff finden sich verschiedene Gruppen und Einzelpersonen, die Homosexualität „heilen“ wollen. Wir müssen natürlich nicht geheilt werden, denn unsere Sexualitäten sind fantastisch! Mehr Informationen gibt es unter http://www.mission-aufklaerung.de/

Diesmal entfallen die Tipps und Termine. Habt ihr Bücher, Filme, Musik, die ihr empfehlen wollt? Meldet euch bei uns unter die.kjgay@gmail.com! Auch Veranstaltungen aller Art sind gern gesehen!“

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